Amateurfunk – oft auch als „Ham Radio“ bezeichnet – ist ein international anerkannter, gesetzlich geregelter Funkdienst, der von technisch interessierten Privatpersonen auf freiwilliger Basis betrieben wird.
Im Kern handelt es sich um eine nicht-kommerzielle Kommunikationsform, die auf dem Prinzip des Selbstbaus, Experimentierens und des interkulturellen Austauschs beruht. Amateurfunker – die sogenannten Funkamateure – erwerben nach einer staatlichen Prüfung eine Amateurfunklizenz, die sie zur Nutzung bestimmter, international zugewiesener Frequenzbereiche berechtigt.
Die Hauptmerkmale sind:
• Kommunikation weltweit: Direkte Gespräche über Funk mit Menschen auf allen Kontinenten, ohne Internet oder Telefonnetz.
• Technisches Experimentieren: Bau und Betrieb eigener Funkgeräte und Antennen, Erprobung neuer Übertragungstechniken.
• Not- und Katastrophenfunk: Bereitstellung unabhängiger Kommunikationswege, wenn herkömmliche Netze ausfallen.
• Internationale Völkerverständigung: Austausch über Sprachbarrieren hinweg, oft durch eigene Funksprachen und Q-Codes unterstützt.
Der Amateurfunk ist damit eine Symbiose aus Technik, Gemeinschaft und öffentlichem Auftrag, die seit über 100 Jahren Bestand hat und bis heute als technisch-kulturelles Kulturgut gilt.

Yaesu FL 101, FR 101( F- Line)
Yaesu FL 101, FR 101( F- Line)

My first equipment for shortwave